1996: Der Pantoffelheld von Wilfried Reinehr / 1997: Pension Schöller von Wilhelm Jakoby und Carl Laufs
1996
Zum Inhalt
Der Bauer Paul Stallner sieht sich als klugen Taktiker, der die Wünsche seiner Frau Erna nur erfüllt, um seine Ruhe zu haben. Alle anderen halten ihn für das, was er wirklich ist: einen Pantoffelhelden. So auch seine Adoptivtochter Sabine, der die Bäuerin schon einen reichen Freier ausgesucht hat. Dieser reiche, aber alte und altmodische Narr Otto Hacker ist allerdings nicht im geringsten Bines Fall, ganz im Gegensatz zum Kellner Peter Haberbauer, ihrem Kollegen aus dem Hotel, in dem sie als Kellnerin arbeitet. Paul würde Bine gerne helfen, kommt aber gegen Erna nicht an, die noch dazu schon einen satten Betrag als "Verkupplungshonorar" von Hacker erhalten hat. Die zündende Idee hat die Magd Lene, die vorschlägt, Peter als Bines "Freundin" auf dem Hof einzuquartieren. In diese attraktive junge "Dame" verguckt sich Nachbar Jakob, der unter dem Pantoffel seiner Trude ein ähnliches Schicksal lebt, wie sein Freund Paul. Zu allem Übel macht sich Lene auch noch an Hacker `ran. Aber irgendwie findet schlußendlich (welch Überraschung) alles seine glückliche Wendung und jeder Topf seinen Deckel. Verlagschef und Autor Wilfried Reinehr wird´s schon richten.
Die Darsteller/innen:
Erna Stallner, Bäuerin: Maria Lather
Paul Stallner, Bauer: Winfried Bauerbach
Sabine Stallner, beider Adoptivtochter: Katharina Kißling
Peter Haberbauer, Kellner: Bertram Schmitt
Otto Hacker, merkwürdiger alter Patron: Achim Gutbrod
Lene, Magd: Elfriede Botthof
Trude, Nachbarin: Rosa Kißling
Jakob: Heinz-Willi Lather
Regie: Paul Koch
Soufflage: Melanie Lather
Ein paar Bühnenfotos:
1997
Zum Inhalt
Das bewährte Team C. Laufs und W. Jacoby erzählt die Geschichte des sensationshungrigen Provinzlers Klapproth, der in Berlin etwas Besonderes erleben will. Er bedrängt seinen Neffen Alfred, ihm einen Einblick in den Alltag von Geisteskranken zu verschaffen. Alfred heckt, zusammen mit seinem Freund Ernst, den Plan aus, dem Onkel die Pension Schöller, in der Alfred verkehrt und in der einige exzentrische Personen wohnen, dem Onkel als Heilanstalt unterzujubeln. Sie nehmen ihn zu einer Abendveranstaltung dorthin mit.
Klapproth glaubt dort, in jedem der Gäste einn Irren vor sich zu haben und versucht, auf alle einzugehen, indem er ihnen nicht widerspricht. Dies führt dazu, daß er der Romanautorin Josephine Krüger frei erfundene, haarsträubende Erlebnisse aus seiner Vergangenheit erzählt und dem Abenteurer Bernhardy verspricht, an einer Großwildjagd teilzunehmen. Er flieht aus der Pension, als er mit dem fanatischen Eugen zusammentrifft, der unbedingt Scahuspieler werden möchte, obwohl er einen Sprachfehler besitzt.
Nach Hause zurückgekehrt muß Klapproth erleben, daß nacheinander die Pensionsgäste, denen er Zusagen gemacht hat, bei ihm erscheinen. Da er sie für geisteskrank hält und glaubt, sie seien aus der Anstalt entwichen, sperrt er sie in die diversen Zimmer seines Hauses ein und benachrichtigt Herrn Schöller, damit dieser sie abhole. Dabei benimmt er sich so sonderbar, daß seine Schwester und deren Töchter meinen, er selbst sei übergeschnappt und gehöre in eine Heilanstalt.
Ob es für diese mißliche Situation wohl noch eine glückliche Lösung gibt?
Die Darsteller/innen:
Philipp Klapproth, Gutsbesitzer: Dieter Kling
Ulrike Sprosser, seine Schwester: Maria Lather
Ida, Tochter von Ulrike: Martina Kißling
Franziska, Tochter von Ulrike: Anja Rudolf
Alfred Klapproth, Neffe von Philipp: Winfried Bauerbach
Ernst Kissgut, Maler, Alfreds Freund: Peter Thiel
Fritz Bernhardy, Großwildjäger: Bertram Schmitt
Josephine Krüger, Schriftstellerin: Rosa Kißling
Schöller, Pensionsinhaber: Willi Lather
Amalie Pfeiffer, seine Schwägerin: Elfriede Botthof
Friederike, ihre Tochter: Melanie Lather
Eugen Rümpel, Mündel von Schöller: Achim Gutbrod
Dieter Gröber, Major a. D.: Dieter Schnaudt
Jean, Kellner: Frank Schüßler
Gäste: Alfons Kißling, Paul Koch, Alfons Boland
Regie: Paul Koch
Regieassistenz: Melanie Lather
Soufflage: Monika Gutbrod
Eine Szene aus dem Stück: