Unser Vater war Kommandant bei der Feuerwehr !
Lustspiel in 3 Akten von Manfred Moll
5m/5w Spieldauer ca. 100-110 Min.
Handlung
Florian Großbrand war Kommandant bei der örtlichen Feuerwehr und das liegt ihm immer noch im Blut. Jeden Morgen macht er in Uniform seine gewohnten „Übungen“. Die drei Söhne und deren Frauen müssen- auch in Uniform- diesen Quatsch mitmachen. Darauf besteht er. Jeder würde viel lieber auf diese Zeremonie verzichten, aber niemand hat den Mut, es ihm zu sagen. Als eines Tages die Freundin von Christian schwanger ist und von ihrem Arzt verboten bekommt, jegliche Anstrengungen zu vermeiden, versucht er zu opponieren. Als Florian das nicht akzeptieren will, gesteht Christian ihm die Schwangerschaft und macht ihm plausibel, dass er dann Opa werden würde. Von der Tatsache beeindruckt, dass er endlich Opa würde, zeigt sich Florian „großzügig“. Er beurlaubt Christian und Rosi von diesem Ritual mit dem Versprechen, dass der Kleine später auch mitmachen muss. Als Max seinen alten Kollegen Florian besucht, erzählt er ihm, dass in Kürze vom Verband aus eine Ehrung alter Feuerwehrmänner vorgesehen sei und dass er von der Referentin des Verbandes aufgesucht werden soll. Anton, Bruno und dessen Frauen haben die Idee, um den „Übungen“ zu entgehen, Florian aufzubinden, dass Erika und Biggi auch schwanger wären. Bei einem Gespräch mit der Nachbarin Babette bietet sie sich an, mit Anton und Bruno zu sprechen. Florian lehnt es aber ab, da er vermutet, dass die Nachbarin nur noch mehr Durcheinander schaffen würde. Florian verfolgt die Schwangerschaft von Rosi mit großem Interesse. Als Florian unfreiwillig Zeuge wird, als Biggi auf offener Bühne „entbindet“ gerät alles aus den Fugen. Er droht Anton und Bruno das Familienverhältnis zu kündigen und macht nur noch unsinniges Zeug, um alle zu ärgern. Als Florian fast durchdreht, bietet sich die Nachbarin als „Pflege“ an. Was für die Nachbarin nur Zweck sein soll, entwickelt sich für Florian zu bitterem Ernst. Er verknallt sich in Babette und will nicht mehr auf sie verzichten. Im angetrunkenen Zustand verkünden Anton und Bruno dem Vater, dass er doch endlich Opa werden werde. Der Familienfriede und die Jugendfeuerwehr scheinen gerettet.